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Die Geschichte der Gemeinde Münster

In das schöne Herrgottstal - ein enges Seitental der Tauber - schmiegt sich malerisch der Erholungsort Münster mit seinen rund 250 Einwohnern.

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Wie wir annehmen , lässt sich Münster, urkundlich erwähnt als Munsteren, von dem lat. Begriff monasterium ableiten.Obwohl darüber bis jetzt keine Urkunden existieren, vermuten wir, dass Münster ursprünglich eine klösterliche Siedlung aus vorkarolingischer Zeit ist. Zur Zeit der Christianisierung wurde hier ein kirchlicher Mittelpunkt für die umliegenden Dörfer errichtet.

Münster gehörte zu einer der Urpfarreien unserer Gegend, war zeitweilig mit zwei Pfarrern besetzt und hatte bis zu 10 weitere Gemeinden zu versorgen, die in ihr  sog. Kirchspiel mit einbezogen waren.

Erste urkundliche Erwähnung findet Münster im Jahre 1232. Damals bestimmten die Brüder Gottfried und Konrad von Hohenlohe-Brauneck, dass aus den Einkünften der Pfarrei Münster das Kloster Frauental errichtet werden sollte. Demnach muss Münster zu jener Zeit eine stattliche und reiche Gemeinde gewesen sein. Die Pfarrei Münster, zu der zehn Gemeinden gehörten, wurde von zwei Pfarrern versorgt.

Besitz in Münster hatten, neben dem Bischof von Würzburg, das Haus Hohenlohe, die von Wiesenbronn, die von Wollmershausen, die von Finsterlohe, die Rosenberger, die von Leuzenbronn, die Hatzfelder und die freie Reichsstadt Rothenburg. 1411 waren insgesamt 14 verschiedene Herrschaften zehntberechtigt.

Aufgrund der komplizierten Besitzverhältnisse sind aus jener Zeit noch viele interessante Urkunden und Akten erhalten. Seit dem späten Mittelalter war Münster ein zweigeteiltes Dorf mit eigener Gerichtsbarkeit, worauf heute noch die an der Ortsausfahrt talaufwärts stehenden drei Kreuze hinweisen.
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Fortan gehörte das Dorf hälftig zu Hohenlohe, hälf­tig zur Herrschaft Haltenbergstetten, die ihren Sitz in Niederstetten hatten. Daher erklärt es sich auch, dass das Dorf bis fast in die Zeit des 30-jährigen Krieges immer 2 Schultheißen hatte. Bei der Gemeindereform im Jahre 1972 hat sich Münster, wie auch die übrigen Gemeinden des Oberen Bezirks, zur neuen Stadt Creglingen zusammengeschlossen.

Heute ist Münster ein ländliches und modernes Dorf, das durch zahlreiche Baumaßnahmen in den 50er, 60er und 70er Jahren an Bedeutung für den Fremdenverkehr zugenommen hat. Die schöne Landschaft und herrliche Lage des Dorfes im Herrgottstal zieht Urlauber an und es sind attraktive Ferienwohnungen und Fremdenzimmer eingerichtet und es befindet sich dort der bekannte Campingplatz an der Romantischen Straße, www.camping-romantische-strasse.de. Mit dem Bau von zwei Hochwasserrückhaltebecken wurde schon in den 60er Jahren in Münster ein Angel- und ein Badesee angelegt. Das Gebiet rund um den Badesee, der im Sommer von vielen Einheimischen und Feriengästen besucht wird, wurde zu einem Freizeit- und Erholungsgebiet ausgebaut - siehe auch www.muensterseen.de. Es gibt dort einen Barfußpfad, Wasserspielplatz für die kleinen Besucher, Liegewiesen, Kiosk, einen Jugendzeltplatz, eine Kneippanlage und Sonnenterasse. Münster ist auch seit 2002 Modellort für das landesweite Modellprojekt "MELAP" - siehe auch unter www.melap-bw.de.

 

 

 

 

 

 

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