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BobbyCarRacing Team auf der bayrischen Meisterschaft

Tempo 94 und nicht zu messender Spaß

Spektakuläre Crashs der Fahrer vom BRT Münster

Bericht der Main Post vom 16.09.:

2000 Strohballen, 1100 Meter Rennpiste, Geschwindigkeiten bis zu 94 Stundenkilometer, dazu qualmende Gummisohlen der waghalsigen Bobbycar-Piloten: Die zweite Auflage der bayerischen Bobbycar-Meisterschaft in Ostheim war rundum ein Erfolg für die Organisatoren.

Dutzende Streckenposten, Ersthelfer, das THW und die Malteser aus Mellrichstadt sowie die Mannen der Feuerwehr Ostheim hatten für ein gutes Gefühl der Sicherheit entlang der Piste gesorgt. Geboten wurde ein vom Ostheimer Bobbycar-Club perfekt organisiertes Rennen, an dem die ganze Familie ihr Freude haben konnte.

Was auch in diesem Jahr fehlte, war der Benzingeruch. Dafür gab es den Duft von verbranntem Gummi, wenn die Piloten mit ihren Schuhen in voller Fahrt zu bremsen begannen. Der Rennzirkus hatte es in sich. Mehrere Abflüge in die Strohballen und einige Einsätze der Malteser wegen verletzter Fahrerinnen und Fahrer blieben nicht aus. Zu sehen gab es einiges: Kopf-an-Kopf-Rennen, Schussfahrten am Limit und etwas darüber hinaus und auch Überholmanöver, dass einem die Luft wegblieb.

Eine neu eingeführte Radar-Messanlage brachte noch mehr Spannung unter die Rennfans, die auf der Anlage die aktuellen Geschwindigkeiten der Fahrer ablesen konnten. Nicht schlecht staunten die Rennbegeisterten, dass Geschwindigkeiten jenseits von 90 Stundenkilometern erreicht wurden. Um die Goldene Ananas ging es beim Mülltonnenrennen. Die Ostheimer Bernd, Fredi, Holli und der Gast Manu eroberten die Herzen der Fans.

Bis zu 94 Stundenkilometer schnell rasten dagegen die Rennprofis die Piste hinunter und holten das Optimum aus ihren modifizierten Bobbycars heraus. Die erinnern kaum mehr an die bekannten Kinderfahrzeuge. Nur das Plastik-Chassis muss unverändert bleiben, Bereifung, Leichtmetallverstärkungen, Sitz- und Lenkkonstruktionen sind ganz der Kreativität der Fahrer und Konstrukteure überlassen. Genaueres definiert das Reglement des Dachverbandes Deutscher Bobbycar-Club.

An den beiden Renntagen wurde gekämpft und gefightet, aber auch Kinder durften am Sonntagvormittag nach Lust und Laune Bobbycar fahren. Dass manch einer der Fahrer in die Strohballen abgeflogen ist wurde schnell verdaut und gehört zum Rennen dazu und ist den Fahrern bewusst. Ein Rennwoche ohne Abstrich und ohne Wenn und Aber, das der Bobby Car Club Ostheim wieder auf die Beine gestellt hat. Man darf nur hoffen, das die Meisterschaften noch lange in Ostheim abgehalten werden.

Jochen beim offiziellen Wiegen

Der Seriensieger von Münster Steffen Busch

Spektakuläre Crashs waren an der Tagesordnung

Helfer waren schnell vor Ort

Einige Fahrer wurden aus Sicherheitsgründen vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gefahren.

Jochen knutscht die Bande

Sein BobbyCar war sauer, und ließ sich nicht mehr fahren

Trotz der vielen Stürze kamen auch welche ins Ziel. Leider spielten im Klassement die Münstermer keine große Rolle. Aber auch hier gehts nach dem olympischen Motto, dabei sein ist alles.

>>Video Film zum Downloaden<<

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