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Die Allerheiligenkirche in Münster

Die evangelische Kirche Münsters, "allen Heiligen" geweiht, ist die Urkirche des gesamten Umlandes und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Die Allerheiligen­kirche ist im Kern eine spätromanische Chorturmkirche.


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Im 18. Jahrhundert wurden Kirche und Turm um ein Stock­werk erhöht. Ein frühgotisches Bogenfries über der ersten Fensterreihe bildete den Abschluss zum ursprünglichen Dach. Über dem Hauptportal befindet sich ein Rundbogenfenster mit schöner Rosette.

Auf der Nordwestseite des Turms befindet sich neben einem Turmfenster die Darstellung einer keltischen Kultfigur, die vermutlich der Dämonenabwehr dienen sol­lte und bei mancherlei abergläubischen Fruchtbarkeitsriten eine Rolle spielte. Eine andere Maske findet man über dem Doppelfenster an der Südseite des Turmes.

 

Der Chor besitzt ein gotisches Kreuzrippengewölbe.


Die darin  teilweise  erhaltenen   Fresken   und   ein Weihekreuz an der Südseite des Schiffes sind aus vorreforma-torischer Zeit. 1541 wurde Münster evangelisch und die Kirche für den protestantischen Ritus ausgestattet.

Die im Re­naissancestil errichtete Kanzel stammt aus dem Jahre 1585 und trägt die Umschrift: „Des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit 1585“.

Der Altar der Allerheiligenkirche wurde in der Werkstatt des Künzelsauer Meisters Johann An­dre­as Sommer im Jahr 1746 gefertigt. Eine Chor­schranke umgibt den Altar, in die das Taufbecken eingearbeitet ist. Zwei schwungvolle Engel mit Hostie und Kelch flankieren das Kreuz auf dem Altar. So hat der Kirchenbesucher immer Hinweise auf die Sakramente vor Augen.

Der Friedhof befand sich bis 1837 an der Kirche und wurde dann ausgelagert. An der Südwand sind noch mehrere in die Mauer eingelassene Grabplatten aus dem 18. Jahrhundert erhalten.

Der Dorfplatz um die Kirche wurde in den Jahren 2002/03 neu gestaltet.

 

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